Dass früher alles besser war, ist eine Binsenweisheit. Es war zumindest vieles anders. So zum Beispiel auch die Verzehrgewohnheiten im Königreich des Salomon, jenes legendären Herrschers aus dem Hause Davids, dem man auch heute noch ungeheure Weisheit zuschreibt. Viele kluge Sprüche seiner Provenienz haben sich bis in den heutigen Volksmund retten können.

Was sich hingegen viel zu selten in den Volksmund retten kann, ist Fleisch aus freier Wildbahn. Gerade zu Ostern erinnert man sich auch hierzulande gerne eher exotischerer, tierischer Fleischlieferanten. Hasen, Lämmer, Zicklein. Letztere werden insbesondere in Italien zu Ostern verspeist, und mit allerlei köstlichen Zutaten versehen bei niedriger Temperatur ins Rohr geschoben, wo sie, streng bewacht von den gutmütigen Augen einer beispielsweise Südtiroler Nonna, zu unvergleichlichem Geschmack heranschmoren.
In Deutschland gibt es ca. 350.000 Jagdscheininhaber (deutlich mehr, als es in Deutschland Soldaten der Bundeswehr gibt, übrigens...). Wenn wir davon ausgehen, dass in jedem Jägerhaushalt vier Personen, inklusive der des Jägers, leben (Jagdhunde zählen für einmal nicht als vollwertige Familienmitglieder!), so verspeisen die 350.000 Jägerhaushalte sagenhafte 350.000 x 4 x 20 = 28 Millionen Portionen Wildbret pro Jahr.

Ziehen wir diese 28 Mio. lodengrünen Wildportionen von der Gesamtheit der 72 Mio. verzehrten Portionen Wildbret in Deutschland ab, so erhalten wir gerade 44 Mio. Portionen Wild, die Nichtjäger in Deutschland konsumieren. Das ist, pro Person, etwas mehr als 0,6 / Jahr, und ist, gelinde gesagt, eine ausgemachte Schande, wenn man bedenkt, welch hochqualitatives Fleisch sich dahinter versteckt. Reich an Eisen, Zink, Kalium, Calcium, Vitamin B12 und natürlicher als jedes Stallfleisch aufgewachsen.

Ich höre bereits die Unkenrufe. Wildbret sei teuer, schwer zu kriegen, auf die Qualität sei kein Verlass. Liebe Leser: Paperlapapp. In einigen Tagen bereits ist Weihnachten. Warum nicht den trockenen Truthahn oder die ins Tranige triefende Gans durch einen Hirschrücken, eine Rehkeule oder ein herzhaftes Wildschweinsteak ersetzen. Wir von der Wildmanufaktur beweisen seit 2007, wie man hochqualitatives Wild preiswert und kundenfreundlich serviert. Wer es sich ganz einfach machen möchte, greift noch schnell im Online-Shop zu und holt sich Salami, Landjäger oder Rilettes ins Haus.