Was? Man kann nicht nur im Herbst jagen?

Das Jagen ist wie so mancher Zeit- und Geldvertreib ein in Deutschland strengstens reglementiertes Unterfangen. Nicht ein Schuss fällt, nicht ein Reh wird ohne gesetzliche Grundlage gejagt, denn täte es dies, wäre es Wilderei. Und die, ist wie ebenso mancher Zeitvertreib, ein in Deutschland strengstens strafbares Unterfangen.

Die Konklusion drängt sich also auf, dass wir Jäger uns in einem engmaschigen Netz aus Gesetzen, Erlassen und Verordnungen bewegen. Ausserhalb dieser bewegen wir uns praktisch nie, und wenn, dann nur auf die äussert widerwillig eingegangene Gefahr hin, unseren Jagdschein, unser grünes Abitur (bisweilen das einzige, das wir haben!) zu verlieren. Hiernach steht keinem der uns bekannten Waidgenossen der Sinn, weswegen von einer überdurchschnittlichen Gesetzestreue unserer Lieferanten auszugehen ist. 

Beruhigend!

Weniger beruhigend finden es hingegen von jagdlichen Eindrücken bisher verschonte Wildbret-Konsumenten der Generation Y oder darüber hinaus, wenn ihre herbstlich-braun-grüne Vorstellung der Jagdzeit dadurch in sich zusammenfällt, dass ein im Waidwerk Kundiger ihnen die Mitteilung macht, dass sich manche Tierarten durchaus das ganze Jahr über jagen lassen. Findige Leser mit ausgeprägtem Kurzzeitgedächtnis ahnen es bereits: und das ganz legal. Treue Kunden wissen: schmackhafte Tiere noch dazu. 

So ist in der Tat das Wildschwein das ganze Jahr über jagdbar, so auch also jetzt, „at the time of writing“, wie der Engländer sagt. Diese Zeilen werden nämlich im März 2017 verfasst und ausser Wildschweinen lässt sich momentan nichts ernsthaft Schmackhaftes vor die Büchse treiben. Das kommt uns in der Wildmanufaktur zu Dobbertin natürlich sehr zu gute. Denn einerseits lassen sich so während der tatsächlich wildreicheren Herbstzeit angehäufte Überstunden abbummeln, andererseits sind die Wildschweine im Februar ganz besonders wohlschmeckende Zeitgenossen. 

Das liegt daran, dass sie einen ganzen Winter lang sich fast ausschliesslich von den Früchten des Waldes ernährt haben. Bucheckern, Eicheln, Pilze, Wurzelwerk und allerlei aus dem Schosse der waldreichen Natur Dargebotenes. Diese Geschmacksvielfalt nehmen die Schwarzkittel beim Verzehr auf und konservieren sie für uns direkt in ihren Schinken und Filets, die deshalb ganz besonders natürlich und leicht nach frischem Walde schmecken und duften. Es ist weiss Gott nicht übertrieben, hier von einem ausgemachten Hochgenuss zu schwärmen und dieses köstliche Vergnügen jedem Leser anzuempfehlen. 

Frischwild erhalten Sie bei uns natürlich jederzeit im Hofladen. Aber auch in diesem Online-Shop sind einige Produkte zu finden, die mehrheitlich oder ganz auf Wildschweinbasis beruhen, etwa unsere luftgetrockneten Wildschweinsalamis. Gerade bei diesem Verfahren ist die Qualität des verarbeiteten Fleisches eines der prägendsten Qualitätsmerkmale. 

Und wie Sie diesem Text sicher entnehmen konnten, ist die bei Wildschweinen das ganze Jahr über gegeben.

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