Weihnachten ist Wildzeit

Der Deutsche, zwischen Kempten im Allgäu und Rantum auf Sylt, konsumiert im Durchschnitt sehr überschaubare 0,9 Portionen Wildbret pro Jahr. Vereinfacht gesagt, leben in Deutschland 80 Millionen verzehrfähige Einwohner. 80 Millionen Einwohner essen also insgesamt, nach Adam Riese, 72 Millionen Portionen Wild. Rechnet man die jüngsten Knöpfle, Lütten und Racker heraus, die erst sehr viel später auf den Geschmack kommen, käme man auf ca. 76 Millionen wildbretverzehrfähige Bundesbürger, die also 72 Millionen Portionen Wildbret verspeisen. Somit erhöht sich der statistische Durchschnittsverbrauch bereits auf 0,95 Portionen Wildbret im Jahr.

Mit Durchschnitten ist es so eine Sache. An der Uni hat der Schreiber dieser Zeilen gelernt, Ausreisser zu entfernen, um eine aussagefähige Statistik zu erhalten. Statistische Ausreisser in der Gruppe der wildbretverzehrfähigen Deutschen sind klar, die Jäger. Zwar liegen hierfür keine verlässlichen Zahlen vor, doch lässt eine spontane Umfrage im Umfeld der hier schreibenden Wildblog-Feder vermuten, dass jeder Jäger mind. 20 Portionen Wildbret pro Jahr verzehrt und seinem Haushalt auftischt.

In Deutschland gibt es ca. 350.000 Jagdscheininhaber (deutlich mehr, als es in Deutschland Soldaten der Bundeswehr gibt, übrigens...). Wenn wir davon ausgehen, dass in jedem Jägerhaushalt vier Personen, inklusive der des Jägers, leben (Jagdhunde zählen für einmal nicht als vollwertige Familienmitglieder!), so verspeisen die 350.000 Jägerhaushalte sagenhafte 350.000 x 4 x 20 = 28 Millionen Portionen Wildbret pro Jahr.

Ziehen wir diese 28 Mio. lodengrünen Wildportionen von der Gesamtheit der 72 Mio. verzehrten Portionen Wildbret in Deutschland ab, so erhalten wir gerade 44 Mio. Portionen Wild, die Nichtjäger in Deutschland konsumieren. Das ist, pro Person, etwas mehr als 0,6 / Jahr, und ist, gelinde gesagt, eine ausgemachte Schande, wenn man bedenkt, welch hochqualitatives Fleisch sich dahinter versteckt. Reich an Eisen, Zink, Kalium, Calcium, Vitamin B12 und natürlicher als jedes Stallfleisch aufgewachsen.

Ich höre bereits die Unkenrufe. Wildbret sei teuer, schwer zu kriegen, auf die Qualität sei kein Verlass. Liebe Leser: Paperlapapp. In einigen Tagen bereits ist Weihnachten. Warum nicht den trockenen Truthahn oder die ins Tranige triefende Gans durch einen Hirschrücken, eine Rehkeule oder ein herzhaftes Wildschweinsteak ersetzen. Wir von der Wildmanufaktur beweisen seit 2007, wie man hochqualitatives Wild preiswert und kundenfreundlich serviert. Und sollten Sie Hemmungen haben, Wildbret zuzubereiten: Bei uns gibt’s nicht nur im Hofladen tolle Rezeptbroschüren, die Ihnen sicher weiterhelfen. Wer es sich ganz einfach machen möchte, greift noch schnell im Online-Shop zu und holt sich Salami, Landjäger oder Rilettes ins Haus.

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Feiern Sie mit uns Wilde Weihnachten, und helfen Sie mit, die Statistik wieder ins rechte Lot zu rücken. Auf dass es bald heisst: Wilder war’s in Deutschland nie!

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