Von Brieftauben in einer digitalen Welt – und unserer guten Reh-Rilette

Nun ist unser Online-Shop schon seit sieben Tagen online. Das ist im Lauf der Welt keine grosse Zeitspanne. Ja selbst für die Herstellung einer luftgetrockneten Salami ist eine Woche ein Klacks, ein kurzes, nicht abschliessendes Zeitfenster, in der Jahresrechnung der Metzger eigentlich nicht ernst zu nehmen.

Eine Woche für einen Online-Shop hingegen ist ja schon fast eine halbe Ewigkeit. Sicher gibt es schon wieder ein Shop-Udpate, ein neues Release, wie der und dieser Prozess optimiert werden könnte. Das ist uns in Mecklenburg natürlich alles viel zu hektisch. Stress haben wir hier oben, zwischen märkischem Sand und Ostseestrand, gar nicht gerne. Und bei der Jagd bringt Stress grad gar nichts. 

Tjoa…

Wenn also eine Bestellung bei uns im Shop eingeht, können Sie sich das in etwa wie folgt vorstellen. Eine Brieftaube wird vom Provider nach Dobbertin losgelassen; die kommt etwas später bei uns an. Möglicherweise bemerkt sie Dirk, unser Geschäftsführer, zuerst. Dann zieht er das Papier aus dem Röllchen, und entfaltet es. "Dunnerweer", wird er rufen, "eine Bestellung!" Möglicherweise wird er dabei von Annett gehört, unserem zentralen Nervensystem in der Firma. Die beruhigt ihn schnell, nimmt die Bestellung an sich und pflegt sie schon mal in die Buchhaltung ein – Ordnung muss sein, und ordentlich ist sie, unsere Annett. Sie und Heidi sind ein tolles Gespann, wenn es um das Versenden von Würsten geht. Denn Heidi weiss immer, wann eine Bestellung eingeht. Sie spürt das quasi. Weibliche Intuition, sozusagen. Heidi sieht diese Bestellungen auch immer am Computer – das ist immer dann hilfreich, wenn die Brieftauben wieder für bessere Anflugschneisen streiken. Das tun sie nämlich regelmässig… 

Heidi guckt auch, dass nur erstklassige Qualität versendet wird. Noch dazu erstklassig verpackt. Wenn das Paket bereits zugeklebt ist, geht es zurück zu Annett. Die wiegt es, und frankiert es. Macht es frei, wie man früher sagte. 

Tjoa…

Und weil so ein Paket für eine handelsübliche Brieftaube viel zu schwer wäre, vertrauen wir auf die Dienstleistungen eines Paketversenders. Die Postboten kennen wir natürlich alle mit Vornamen. Die kommen auch schon mal in den Hofladen auf ‘ne Scheibe Wurst – soll ja allen schmecken, was wir herstellen. Das tut es häufig, wie wir mit Stolz feststellen dürfen.

Es wäre natürlich schön, wenn wir diesen Stolz in Ihren Haushalt hineintragen dürften. Hierfür sei Ihnen insbesondere zur Weihnachtszeit die Reh-Rilette empfohlen. Herrlich als Vorspeise, auf Pumpernickel oder Knäckebrot. Oder auf einer halben Ofenkartoffel. Ach, eine Rilette ist vielfältig, man muss sich nur trauen.

Ihre Wildmanufaktur

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